Band: SUBLIME EYES
Album: IV: The Serpent´s Coil
Genre: Melodic Death Metal
Label: WormHoleDeath
Trackliste:
01. Venomous Curse
02. Inferno Begins
03. Wrath from the Sky
04. Pray for Death
05. Echoes
06. Emperor’s Mountain
07. Serpent’s Coil
08. Cast into Hell
09. Blades of Chaos

Mit IV: The Serpent’s Coil kehren SUBLIME EYES mit einem Album zurück, das ihre bekannte Mischung aus Energie, Melodie und nordischer Härte spürbar weiterentwickelt. Die Band zeigt sich kompakt, entschlossen und mit einem klaren Gefühl für Dynamik. Schon die ersten Minuten vermitteln, dass hier nicht nur Routine, sondern echte Leidenschaft für das Genre drinsteckt.
Der Opener „Venomous Curse“ setzt sofort ein starkes Zeichen: schnelle Riffs, präzise Drums und eine Intensität, die unmittelbar mitreißt. „Inferno Begins“ knüpft daran an und bringt melodische Linien ins Spiel, die dem Stück eine gewisse Größe verleihen. „Wrath From The Sky“ wirkt druckvoll und kraftgeladen, ohne seinen klaren Fokus zu verlieren. Mit „Pray For Death“ nimmt die Band das Tempo bewusst zurück und schafft dadurch einen schwerer wiegenden, fast bedrohlichen Klangraum. Das Instrumental „Echoes“ öffnet kurz eine atmosphärische Tür, bevor „Emperor’s Mountain“ wieder energisch anzieht und mit detailreichen Gitarrenfiguren überzeugt. Der Titeltrack „Serpent’s Coil“ bündelt viele der Stärken des Albums: melodische Spuren, kraftvolle Rhythmen und eine dichte, fast epische Stimmung. Im Abschluss „Blades Of Chaos“ entfaltet die Band noch einmal ihr volles Potenzial – ein dynamisches Finale, das ein starkes Nachgefühl hinterlässt. Insgesamt gelingt es der Produktion, sowohl Wucht als auch Wärme zu transportieren, ohne die rohen Kanten zu glätten.
Anspieltipp: „Blades Of Chaos“

Fazit:
SUBLIME EYES liefern mit IV: The Serpent’s Coil ein fokussiertes, kraftvolles Melodic-Death-Metal-Album ab, das durch klare Strukturen und gut platzierte melodische Akzente überzeugt. Überraschungen bleiben zwar rar, doch die souveräne Umsetzung macht das Werk zu einem hörenswerten Beitrag innerhalb des Genres.
Punkte:
Autor: Tom K.
